RUNDUM GUT VERSORGT

allgemeiner Text

  • Allgemeinmedizin

    Der Arzt oder die Ärztin für Allgemeinmedizin sind die ersten Ansprechpartner, wenn es um Gesundheit bzw. darum geht, diese wieder zu erlangen. „Ich gehe zu meiner Hausärztin“ oder „Ich gehe zu meinem Hausarzt“ sind Vertrauensbekundungen. Nicht selten kennt der Hausarzt seine Patienten von Kindesbeinen an. Und dadurch das Umfeld, das oft hilft, die Beschwerden besser zu diagnostizieren.

    Das HEILSAM-Team berücksichtigt bei der Diagnose und später bei der Behandlung somatische – also körperliche –, psychosoziale, soziokulturelle und ökologische Aspekte. In der Allgemeinmedizin wird sowohl die Grundversorgung aller Patienten mit körperlichen und seelischen Störungen abgedeckt als auch die Notfall-, Akut- und Langzeitversorgung als wesentlicher Teil der Prävention und Rehabilitation durchgeführt.

  • Innere Medizin

    Die „Innere“ befasst sich mit Beschwerden der Atmungsorgane (Pneumologie), des Herzens und Kreislaufs (Kardiologie), der Verdauungsorgane (Gastroenterologie), der Nieren und ableitenden Harnwege (Nephrologie), des Blutes und der blutbildenden Organe (Hämatologie), des Gefäßsystems (Angiologie), des Stoffwechsels und der inneren Sekretion (Endokrinologie), des Immunsystems (Immunologie), des Stütz und Bindegewebes (Rheumatologie), der Infektionskrankheiten (Infektiologie) und Vergiftungen (Toxikologie) sowie mit Tumoren und hämatologischen Neoplasien (Onkologie).

    Diese Aufzählung soll dazu dienen, dass Sie, geschätzte Patienten, ein Bild von der Komplexität des Fachbereichs Innere Medizin und des menschlichen Körpers bekommen. Oft ist es notwendig abzuklären, ob Beschwerden an einem Organ nicht von einer ganz anderen Stelle des Körpers verursacht werden. Das HEILSAM-Team wird stets dafür sorgen, dass Sie über jeden notwendigen Schritt aufgeklärt werden. Eine Gesundung zu erlangen ist nur möglich, wenn ein Heilungskonzept sowohl vom Ärzteteam als auch vom Patienten getragen wird. Nicht zuletzt deswegen heißen wir HEILSAM.

  • Kardiologie

    Das kardiologische Konzept umfasst die qualitativ hochwertige Diagnostik, Therapie, Rehabilitation und Nachsorge einschließlich telemetrischer Überwachung von Patienten mit Krankheiten des Herz- und Kreislauf-Systems aller Art sowie die entsprechende Vorsorge von noch herz-/kreislauf-gesunden Menschen, einschließlich der gezielten Einleitung und Begleitung von Maßnahmen zur gesundheitsfördernden Ernährung und Bewegung.

    Dazu gehört die Zusammenarbeit mit Hausärzten aus Rheine, Ochtrup, des Kreises Steinfurt und angrenzender Gebiete des Kreises Borken, der Region Münster und der Region Grafschaft Bentheim/Osnabrück/Emsland, sowie die Zusammenarbeit mit dem Rettungswesen, mit niedergelassenen Fachärzten aller anderen Fachrichtungen, sowie mit Herzzentren und Krankenhäusern aller Art.

    Alle angesprochenen konzeptionellen Aspekte der Kardiologischen Praxis dienen allesamt nicht zuletzt der Verhinderung von Herzinfarkten, Schlaganfällen, einschließlich plötzlicher Todesfälle oder vergleichbar einschneidender gesundheitlicher Ereignisse.

    Eine entsprechende penible Dokumentation eigener Befunde und Diagnosen einschließlich deren kontinuierliche Bewertung sowie selbstverständlich auch die Sichtung, Ordnung und integrierende Bewertung externer Befunde und Diagnosen sind konstituierender Bestandteil dieser Arbeit unter der skizzierten Zielrichtung.

  • Geriatrie

    Geriatrie ist die medizinische Spezialdisziplin, die sich mit den körperlichen, geistigen, funktionalen und sozialen Aspekten in der Versorgung von akuten und chronischen Krankheiten, der Rehabilitation und Prävention alter Patientinnen und Patienten sowie deren spezieller Situation, auch am Lebensende befasst.

    Diese Patientengruppe weist einen hohen Grad an Gebrechlichkeit und Multimorbidität auf und erfordert einen ganzheitlichen Ansatz. Im Alter können sich Krankheiten mit einem veränderten Erscheinungsbild präsentieren und sind daher häufig schwer zu diagnostizieren. Therapieerfolge treten verzögert ein. In der Regel besteht zusätzlich ein Bedarf an sozialer Unterstützung. Geriatrie umfasst daher nicht nur organorientierte Medizin, sondern bietet zusätzlich Behandlung im interdisziplinären Team, welche den funktionellen Status und die Lebensqualität des älteren Patienten verbessert und seine Autonomie fördert.

    Geriatrische Medizin behandelt die speziellen Erkrankungen alter Patientinnen und Patienten, die häufig älter als 65 Jahre und multimorbide sind. Die Mehrzahl der Patienten, die von Geriatrischer Medizin profitiert, gehört der Altersgruppe der über 80-jährigen an.

  • Osteopathie

    Osteopathie ist eine ganzheitliche Heilmethode bei der man manuell sowohl eine Diagnostik, als auch eine Therapie an allen Organsystemen des menschlichen Körpers anwendet. Die Wurzeln der Osteopathie reichen in Amerika in das 19. Jahrhundert zurück.

    In den Vereinigten Staaten ist die ärztliche Osteopathie seit mehreren Jahrzehnten etablierter Studienausbildungsgang für Mediziner und besitzt dort einen wesentlich höheren Stellenwert, als es derzeit in Deutschland aktuell ist.

    Funktionsstörungen unterschiedlicher Körpersysteme sollen durch den Osteopathen erkannt und verändert werden.

    Dies bezieht sich jedoch nicht nur auf Erkrankungen der Muskel, Sehnen und Gelenke sondern auf internistische als auch nervenärztliche Erkrankungen.

    Zudem werden viele andere Krankheitsbilder gesehen und behandelt. Insbesondere die ärztliche Osteopathie bietet aufgrund der Schnittmenge aus klassischer Schulmedizin sowie osteopathischen Erkenntnissen für den Patienten ein in sich umfangreicheres diagnostisches als auch therapeutisches Mittel.

    Die Osteopathie wird im Heilsam-Ärzteteam von Herrn Dr. med. Christian Kalbfleisch durchgeführt. Er absolvierte dazu nach langjähriger Manual medizinischer Erfahrung eine spezialisierte osteopathische Weiterbildung über die deutsch-amerikanische Osteopathie Akademie.

    Herr Dr. med. Kalbfleisch ist auch in der Osteopathenliste der DAO e.V. aufgeführt.

    Kosten der osteopathischen Behandlung werden nicht in jedem Fall von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bitte sprechen sie uns hier an.

    Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Bennenung beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Für den Bereich Wirbelsäule, z.B. beim chronischen Schmerzsyndrom, geht die Bundesärztekammer in der Regel von einer Wirksamkeit osteopathischer Behandlungen aus. (Deutsches Ärzteblatt 2009, Seite 2325ff.).

  • Psychotherapie

    Verhaltenstherapie (VT)

    Die Verhaltenstherapie ist eine von vielen verschiedenen Formen der Psychotherapie. Sie will dem Patienten Methoden vermitteln, mit denen er seelische Probleme und psychische Erkrankungen besser bewältigen kann.

    Anstatt die Ursachen für seelische Probleme in der Kindheit zu suchen, wie dieses in der Psychoanalyse nach Freud und der davon abgeleiteten Tiefenpsychologie der Fall ist,  soll der Patient vor allem Techniken für die Gegenwart erlernen, um mit seinen Belastungen umzugehen.

    Der Verhaltenstherapie zufolge ist unser Leben durch Lernvorgänge geprägt. Gute und schlechte Erfahrungen verstärken Verhaltensweisen oder schwächen sie ab. Auch psychische Störungen können nach dieser Theorie aufgrund ungünstiger oder belastender Lernerfahrungen entstehen. Hat ein Mensch einmal falsche Verhaltensweisen „gelernt“, die zu Problemen führen, setzt die Verhaltenstherapie darauf, dass er sie auch wieder „verlernen“ kann. Der Betroffene eignet sich neue Einstellungen und Verhaltensweisen an, um zum Beispiel Ängste, Depressionen oder Zwänge zu überwinden oder sein Selbstvertrauen zu stärken.

    Am Anfang der Therapie bespricht der Therapeut zusammen mit dem Patienten dessen Probleme und untersucht, welche Bedingungen und Verhaltensweisen dazu führen. In der modernen Verhaltenstherapie werden dafür auch Gefühle, Gedanken und körperliche Prozesse genauer betrachtet. Die erweiterte Verhaltensanalyse schließt außerdem das erweiterte Umfeld des Patienten mit ein, wie zum Beispiel das Verhalten von Familienangehörigen, Arbeitskollegen, Freunden und Bekannten.

    Nachdem er das Problem und die dazu führenden Verhaltensweisen analysiert hat, legt der Therapeut zusammen mit dem Patienten die Therapieziele in einem Therapievertrag fest. Sind die Ziele bestimmt, wählen Therapeut und Patient gemeinsam die passenden Therapiemethoden aus. In der Verhaltenstherapie können inzwischen mehr als fünfzig verschiedene Einzelverfahren eingesetzt werden. Die bekanntesten sind das Konfrontationsverfahren und die kognitive Verhaltenstherapie.

    Konfrontationstherapie

    Die Konfrontationstherapie erfolgt vor allem, um Angst- und Zwangsstörungen zu behandeln. Wenn der Patient zustimmt, wird er Schritt für Schritt (und keinesfalls „überfallartig“) seinen angstauslösenden Reizen ausgesetzt. Dies können zum Beispiel bei Angsterkrankungen Orte mit Menschenansammlungen (soziale Phobie), enge Räume (Klaustrophobie) oder große Plätze (Agoraphobie) sein. Bei speziellen Ängsten lösen einzelne Reize, wie zum Beispiel Spinnen oder große Höhe, Panikreaktionen aus. Durch die langsame, schrittweise Gewöhnung unter Aufsicht des Therapeuten erlebt der Patient, dass sich die Angst nicht ins Unendliche steigert, sondern dass er sich langsam daran gewöhnt, auch wenn er nicht „flieht“. Ähnlich funktioniert es mit Zwangsstörungen. Der Patient erkennt, dass kein schreckliches Ereignis eintritt, wenn er seine zwanghaften Handlungen nicht ausführen darf. So kann durch die Konfrontation die Angst beziehungsweise der Zwang „verlernt“ werden.

    Kognitive Verhaltenstherapie

    Im Mittelpunkt der kognitiven Therapieverfahren steht weniger, wie der Patient handelt. Vielmehr sind seine Einstellungen, Gedanken, Bewertungen und Überzeugungen wichtig. Der Patient soll lernen, seine Sichtweisen und Reaktionen auf Ereignisse und Dinge zu ändern, also aktiv zu gestalten. Depressiv Erkrankten kann es damit gelingen, negative Gedanken durch rationalere zu ersetzen. Menschen mit Essstörungen wird es damit ermöglicht, eine verzerrte Körperwahrnehmung abzubauen.

    Besonders bewährt hat sich die Verhaltenstherapie bei Depressionen und Ängsten (Phobien, Panikattacken), sowie bei Essstörungen, Süchten und Zwängen. Therapeuten setzen sie auch bei der Hilfe nach Traumata (zum Beispiel nach Unfällen oder Missbrauch), Selbstsicherheitsproblemen, stressbedingten Erkrankungen wie Burnout und Lebenskrisen ein.

  • Gestalttherapie

    Gestalttherapie ist eine erfahrungsorientierte, hoch wirksame Methode, die den Menschen respektvoll als Ganzes sieht und davon ausgeht, das es in jedem und jeder ein Bestreben nach Heilung und Weiterentwicklung gibt. Sie ist ein Weg, sich selbst tiefer und umfassender kennen zu lernen, alte Wunden zu heilen, Blockaden und Muster hinter sich zu lassen und eine befriedigende Lebensweise zu entwickeln.

    Gestalttherapie heißt im Hier und Jetzt zu fühlen, zu spüren und zu verstehen, was ich brauche und wo mein persönlicher Wachstumsweg weitergeht.

    Gestalttherapie wird nicht von den Krankenkassen übernommen.

  • Akupunktur

    Was ist Akupunktur? Abgeleitet vom Lateinischen acus (Nadel) und pungere (stechen) ist die Akupunktur ein Teilgebiet der über 2000 Jahre alten traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Nach chinesischer Vorstellung verlaufen über dem Körper – jeweils noch mit Verbindung zu inneren Organen – 12 Hauptleitbahnen, sogenannte Meridiane.

    Auf diesen liegen die Akupunkturpunkte. Je nach Beschwerden werden die extrem dünnen Akupunkturnadeln platziert. Einfach ausgedrückt, bringen die Akupunkturnadeln den Energiefluss der Meridiane wieder ins Gleichgewicht. Wirkungsvolle Anwendung findet die Akupunktur bei chronischen Schmerzen wie Gelenk-, Rücken- und Kopfschmerzen, allergischen Erkrankungen, Schlafstörungen und klimakterischen Beschwerden.

    Eine unterstützende Behandlung bei Suchtkrankheiten (z. B. Nikotinentwöhnung) hat sich als sinnvoll erwiesen. Bei chronischen Knieund Lendenwirbelsäulen-Schmerzen werden die Kosten mittlerweile von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Das HEILSAMTeam hat schon vor Jahren damit begonnen, die Schulmedizin durch Behandlungsmethoden der alternativen Medizin zu ergänzen.

  • Chirotherapie

    Chirotherapie, Chiropraktik, Osteopathie… viele spezifische Bezeichnungen, die unter  einem gemeinsam Nenner zusammengefasst werden können: Manuelle Medizin oder Manuelle Therapie. Die Arbeit mit den Händen (lat. manus) ist ein ureigenster Teil der Medizin. Gemeint ist die Diagnose und Behandlung funktioneller Bewegungsstörungen des menschlichen Skeletts.

    Bei der sorgfältigen Beurteilung ob knöcherne Gelenkfehlstellungen vorliegen, fließen zudem muskuläre Fehlsteuerungen und Erkrankungen der Bänder mit ein in die Diagnosestellung. Gegebenenfalls müssen auch Röntgenbilder zur Beurteilung des Gesamtbildes hinzugezogen werden.

    Die „manipulierende“ Behandlung beruht auf der Erkenntnis, dass eine sehr schnell durchgeführte und kurze Bewegung mit viel weniger Kraft oft zu einer sofort einsetzenden und oft vollständigeren Wiederherstellung der Beweglichkeit führt. Diese Techniken sind an der Wirbelsäule dem Arzt (in der Chirotherapie) vorbehalten.

  • Reisemezinische Gesundheitsberatung

    Sie planen einen Badeurlaub unter Palmen auf einer karibischen Insel, oder möchten als Rucksacktourist quer durch Thailand reisen, um Land und Leute kennenzulernen? Ihr Arbeitgeber plant, Sie im Ausland einzusetzen?

    Gerade an Fernreisen sind unvergeßliche Eindrücke geknüpft – teilweise aber auch erhöhte gesundheitliche Risiken, die aus den andersartigen klimatischen und ökologischen Bedingungen, dem Vorkommen spezifischer Krankheitserreger und dem oftmals niedrigeren hygienischen Standard in tropischen Ländern erwachsen.

    Welchen gesundheitlichen Risiken Sie sich aussetzen, welcher Impfschutz empfehlenswert bzw. vorgeschrieben ist, ob Sie eine medikamentöse Malaria-Prophylaxe durchführen sollten oder ob sie verzichtbar ist, welcher Stellenwert andere Schutzmaßnahmen wie konsequenter Mückenschutz oder Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene zukommen, hängt entscheidend von Ihrem Reiseziel, von Ihrer Reisezeit und von der Art der Reise ab.

    In der Reisemedizinischen Gesundheitsberatung werden Sie individuell zu diesen Themen beraten, damit die schönsten Tage des Jahres auch im Nachhinein noch schön bleiben und auch berufsbedingte Reisen kein unliebsames Nachspiel haben.

  • Wundheilung

    Zur HEILSAM-Philosophie, Patienten möglichst rundum zu versorgen, gehören auch solche Dienstleistungen, die normalerweise nur von chirurgischen Abteilungen der Krankenhäuser durchgeführt werden.

    Dadurch, dass das Ochtruper Pius-Hospital über keine Chirurgie mehr verfügt, übernehmen wir die Behandlung chronischer Wunden. Hierzu gehören beispielsweise offenes Bein, Dekubitus dorsalis (Wundliegen), Brandwunden wie auch diabetisch geschädigte Extremitäten. Mit Birgit Grossfeld steht dem HEILSAMTeam eine erfahrene, nach ICW zertifizierte Wundmanagerin zur Seite.

    Frau Grossfeld ist auch für Fragen der Ernährung Schwerstkranker zuständig und als ausgebildete Stomamentorin befähigt, die Pflege von künstlichen Darmausgängen durchzuführen.

Kontakt

logo-heilsam-hausarzt-ochtrup

Bahnhofstraße 51
48607 Ochtrup

Telefon: (0 25 53) 93 54 – 0
Telefax: (0 25 53) 93 54 – 25

info@heilsam-team.de

 

Kardiologische Praxis Dr. med. Hilmar Gumbrecht:

www.praxis-gumbrecht.de

Öffnungszeiten

Liebe Patienten,
wir sind für Sie da:

montags, dienstags und donnerstags
von 7:00 – 19:00 Uhr

mittwochs und freitags
von 7:00 – 13:00 Uhr

Den ärztlichen Notfalldienst erreichen Sie unter der Telefonnummer 116 117, den Rettungsdienst unter 112

Rezept-Telefon: (02553) 93 54 18

Urlaubszeiten 2015

Impressum | Copyright © 2015 HEILSAM-TEAM